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Schulfächer

Fach

Klasse 5-6

Klasse 7-10

Deutsch

Englisch

Mathematik

Biologie

✔ (auch als WP Fach möglich)

Chemie

Erdkunde

Französisch


ab Klasse 6

als WP Fach möglich

Geschichte


ab Klasse 6

Kunst

MINT


mit WP Bio möglich

Musik

Ökonomie

als WP Fach möglich

Physik

Politik

Sport

Technik

als WP Fach möglich

Informatikals WP Fach möglich

 

Deutsch

Das Fach Deutsch wird an unserer Schule zu je drei mal 60 Minuten pro Woche in den Jahrgängen fünf bis zehn unterrichtet. Allgemeine Unterrichtsschwerpunkte sind das Leseverstehen, sowie die Förderung der Lesefähigkeit als auch die Förderung der Schreibkompetenz. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Argumentationsstrukturen kennenlernen und anwenden können. Sprachsensibler Unterricht ist uns ebenfalls wichtig. Das Erlernen und Anwenden von Fachbegriffen ist fester Bestandteil des Unterrichts.

Unterrichtsinhalte sind beispielsweise:

  • Das Verstehen literarischer Texte
  • Das Kennenlernen von Textsorten (Märchen, Bericht, Reportage, Kurzgeschichte etc.)
  • Kreatives Schreiben
  • Reflexion über Sprache (Grammatik, Orthographie etc.)
  • Praktikumsvorbereitung

Englisch Jahrgang 5-6

In Klasse 5 begegnest du einer englischen Maus namens Tom Tiny, die dich in den ersten zwei Schuljahren durch den Unterricht begleiten wird. Tom wird dir zeigen, wie du zum Beispiel auf Englisch deine Heimat, dein Zuhause und deine Familie beschreiben kannst. Zusammen mit Tom und vier Jugendlichen einer Schule aus Greenwich, einer Stadt in England, lernst du zudem etwas über englische Schulen, Schulprojekte und Schulclubs. Dein Schulbuch heißt Red Line. Hierzu gibt es auch noch ein tolles Workbook mit einer Audio-Cd. Du bist ein Computerwurm? Dann kannst du zusätzlich eine Lernsoftware zu deinem Workbook benutzen.

In Klasse 6 begibst du dich zusammen mit Tom auf eine Reise nach London, wo ihr viele spannende Dinge erleben werdet- er bringt dir im Museum of Horror das Gruseln bei und zeigt dir, wie du hoch über London deinen Geburtstag feiern kannst. Weiterhin lernst du in diesem Schuljahr über dein Taschengeld, Musik, Essgewohnheiten und das Verreisen zu sprechen.

In Klasse 5 und 6 besuchst du mit deiner Klasse ein englisches Theaterstück, das White Horse Theatre. Dies ist immer sehr spaßig (Das letzte Mal begegneten wir blutrünstigen Piraten!)...

Englisch Jahrgang 7-8

In Klasse 7 lernst du, über deine Probleme mit Eltern und Freunden, sowie deine Hobbys (Sport, Musik..) zu sprechen und einen eigenen slam poem zu dichten. Deine Reise führt dich erneut nach London und du erkundest weiter die britischen Inseln, zum Beispiel Scotland und Wales.

In Klasse 8 lernst du das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – die USA kennen. In New York City überlegst du dir ein Rezept für einen Manhattan Burger (einen RIESENburger!) und erfährst etwas über die Geschichte und Einwanderer der USA. Du wirst herausfinden, welcher Ort in den USA der schönste der Welt ist und warum. Zudem bekommst du einen Eindruck, wie sich  der Schullalltag in den USA anfühlt (Dating Tips inklusive!).

Am Ende dieses Schuljahres wirst du dich fragen, ob dein Mitschüler (oder Lehrer) nicht vielleicht doch ein alien ist, nachdem ihr über technische Entwicklungen und den Weltraum diskutiert habt.

In Klasse 8 wirst du eine Lernstandserhebung schreiben. Diese dient dazu, die Leistung deiner Klasse mit denen anderer Klassen und Schulen miteinander zu vergleichen (Aber keine Angst, es tut nicht weh!)

Englisch Jahrgang 9 - 10

In Klasse 9 geht es down under nach Australien. Du erfährst hier nicht nur etwas über das Leben, Arbeiten und Lernen auf diesem Kontinent, sondern du begegnest auch vielen lustigen und außergewöhnlichen Tieren. Hiernach wirst du wissen, wieso es doch besser, in Australien morgens die Schuhe zu überprüfen, bevor du reinschlüpfst.

Da du nun schon ziemlich wortgewandt bist und mit der englischen Sprache „spielen“ kannst, widmest du dich in diesem Schuljahr auch ernsteren Themen wie Freiheit und globale Probleme und lernst, hierüber zu sprechen und zu diskutieren.


In Klasse 10 bist du bereits ein echter Englisch-Experte und wirst unter anderem über die Bedeutung von Arbeit im Leben der eigenen Familie und dem von Freunden sprechen. Du führst auf Englisch Gespräche und nimmst an Diskussionen in der Klasse teil, bei denen es heiß her geht. Hier wird nach deiner persönlichen Meinung und Einstellung zu verschiedenen Sachverhalten gefragt.

Zudem wirst du ganz gezielt auf deine letzte große Prüfung an der Realschule im Fach Englisch vorbereitet, der Zentralen Abschlussprüfung. Diese wird allerdings dann für dich nur noch ein Kinderspiel sein!...
...also keep cool und have fun!!!...

Mathematik

Mathematik erklärt uns die Welt!


Der Unterricht im Fach Mathematik leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erziehung heranwachsender Menschen, indem er die Aufgeschlossenheit und Neugier für Problemstellungen und Innovationen weckt und damit die Entwicklung von Durchhaltewillen und Ausdauer bei der Lösung von Aufgabenstellungen fördert. Das Fach unterstützt die Konzentrationsfähigkeit und Zielstrebigkeit, schult logisches, kritisches und kreatives Denken und leistet so einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung.
 
 

Leistungsbewertung im Fach Mathematik

Die Leistungsbewertung im Fach Mathematik wird grundsätzlich transparent gestaltet, sodass die Schülerinnen und Schüler zu Beginn eines Unterrichtsthemas über die Zusammensetzung der Notengebung informiert sind.

Die Note im Fach Mathematik setzt sich folgendermaßen zusammen:

  1. Klassenarbeiten (50%)

In den Jahrgängen 5 bis 8 werden pro Halbjahr 3 Klassenarbeiten geschrieben. Aufgrund der Lernstandserhebung werden im 2. Halbjahr des 8. Jahrgangs nur zwei Klassenarbeiten geschrieben.

In den Jahrgängen 9 und 10 werden pro Halbjahr 2 Klassenarbeiten geschrieben. Am Anfang jeder Klassenarbeit werden Basisthemen aus den vorherigen Jahrgängen abgefragt. 

Folgendes Notenschema wird verwendet:

Prozentuale Verteilung

Notenschema WvS

Note

100 – 90

1

89 – 78

2

77 – 65

3

64 – 50

4

49 – 25

5

24 – 0

6

 

          2. Sonstige Leistungen (50%)

Sehr gut

Zeigt seine Mitarbeit häufig und durchgängig durch fachlich korrekte und weiterführende Beiträge

Gut

Zeigt seine Mitarbeit durchgängig durch fachlich korrekte und bisweilen weiterführende Beiträge

Befriedigend

Zeigt seine Mitarbeit regelmäßig durch Beiträge und kann fachliche Fehler ggf. mit Hilfen erkennen und berichtigen. 

Ausreichend

Zeigt seine Mitarbeit durch ggf. nur unregelmäßige oder häufig fehlerhafte Beiträge, kann aber nach Aufforderung den aktuellen Stand der unterrichtlichen Überlegungen weitgehend reproduzieren. 

Mangelhaft

Trägt nicht oder nur wenig durch eigene Beiträge zum Unterricht bei und kann sich auch auf Nachfrage nur lücken- und/oder fehlerhaft zu den aktuellen Unterrichtsinhalten äußern.

Ungenügend

Trägt auch auf Nachfrage in aller Regel nicht erkennbar zum Unterrichtsfortgang bei.

 

 

Themenübersicht


Jahrgang

Themen

 

 

5

Natürliche Zahlen (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division)

Einführung Geometrie (Strecken, Geraden, Koordinatensystem)

Flächen und Körper (Rechteck, Quadrat, Würfel, Quader)

Größen (Geld, Zeit, Gewicht, Länge, Maßstab)

Einführung Brüche (Erkennen, Darstellen, …)

 

 

 

6

Geometrie (Kreis, Winkel)

Teilbarkeit und Brüche

Umgang und Rechnen mit Brüchen

Flächeninhalt und Rauminhalt

Dezimalbrüche (Rechnen mit Dezimalbrüchen)

Daten erfassen und auswerten

Einführung von Ganzen Zahlen

 

 

 

7

Rechnen mit Brüchen

Zuordnungen (Proportionalität, Antiproportionalität)

Einführung von Rationalen Zahlen

Geometrie (Dreiecke)

Einführung von Termen und Gleichungen

Prozente

Zufall und Wahrscheinlichkeit

 

 

 

8

Rechnen mit Termen und Gleichungen

Daten

Geometrie (Vierecke, Vielecke)

Umfang und Flächeninhalt (Quadrat, Rechteck, Parallelogramm, Dreieck, Trapez)

Prozent- und Zinsrechnung

Lineare Funktionen

Prismen (Quader, Würfel, Prisma)

 

 

9

Lineare Gleichungssysteme

Zufall und Wahrscheinlichkeit

Potenz und Wurzeln

Ähnlichkeit (Strahlensätze)

Satz des Pythagoras

Geometrie (Kreis und Zylinder)

 

 

10

Quadratische Funktionen und Gleichungen

Geometrie (Körper)

Exponentialfunktion

Trigonometrie (Sinus, Kosinus, Tangens)

Zentrale Prüfungsvorbereitung

 

Biologie

Die Biologie ist die Lehre vom Leben und betrifft somit jeden.

Das Fach Biologie möchte Interesse und Neugier an naturwissenschaftlichen Themen wecken. Fachlich fundierte Kenntnisse sollen die Grundlage für die Bildung eines eigenen Standpunktes der Schülerinnen und Schüler bilden. Auf dieser Basis wird verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber dem eigenen Körper und dessen Gesunderhaltung, der belebten Umwelt und Respekt vor dem Leben ermöglicht.

Im Biologieunterricht nehmen Schülerinnen und Schüler sowohl ihre lebendige Umwelt als auch die Vorgänge in ihrem Körper bewusst wahr. Der Biologieunterricht knüpft an die Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler an. Diese werden im Unterricht erfasst und weiterentwickelt. Eine hohe Schüleraktivität im Unterricht wird angestrebt. Um diese zu erreichen werden kooperative Lernformen, selbstständige Untersuchungen und Kooperationen mit außerschulischen Partnern möglichst häufig eingesetzt.

Die Fachgruppe Biologie setzt sich zum Ziel, möglichst häufig außerschulische Lernorte zu besuchen, um die Begegnung mit dem lebendigen Objekt zu fördern und eine positive Einstellung zur Natur zu unterstützen.

An unserer Schule wird das Fach Biologie in allen Jahrgangsstufen unterrichtet. Ab der Jahrgangsstufe 7 ist es als Wahlpflichtfach wählbar.

Chemie

Übersicht über das Fach Chemie 

Chemie an der WvS hat wunderbare Voraussetzungen: Es ist einmal die moderne und für Schülerexperimente sehr gut geeignete Ausstattung und zum anderen die Fachlehrer, die dies gerne mit den Schülern nutzen. 

Dahinter steht die Absicht, das Verständnis für alltagsbedeutsame chemische Vorgänge zu schaffen, die Freude am Umgang mit Stoffen und die sichere Verwendung fachlicher Arbeitsweisen zu entwickeln, durch das Einpflegen von Sicherheitsregeln zu umweltbewusstem Handeln zu erziehen und letztlich eine kritisch-konstruktive Haltung gegenüber der Chemie, die in der Region des Schulstandortes (Emscher-Lippe-Region) ein bedeutsamer Wirtschaftszweig und potenzieller Arbeitgeber ist. 

Das Experiment zu planen, durchzuführen und richtig auszuwerten ist nicht der alleinige Weg der Erkenntnisgewinnung. Auch die Recherche, das Auswerten von Daten, Bildern und Texten sind uns wichtig. 

Gewonnenes Wissen untereinander zu verbreiten realisieren wir durch die systematische Entwicklung geeigneter Dokumentationen. Skizzen, Tabellen, Diagramme, eigene Texte, Plakate, Referate, das Zusammenführen von Teilergebnissen in einer größeren Gruppe und auch Protokolle zu durchgeführten Versuchen sind hier beispielhaft zu nennen. 

 Nutzen und Risiken richtig bewerten zu können ist uns wichtig. Es entspricht sicher dem Alltagswissen, das Licht auch Schatten bewirkt. So achten wir darauf, dass die Unterrichtsgegenstände auch angemessen geprüft werden. Dazu werden Beispiele kritisch hinterfragt, in einem größeren gesellschaftlichen Zusammenhang betrachtet, auf Anwendungsmöglichkeiten geprüft, Maßnahmen zum verantwortunsgvollem Umgang mit Stoffen bedacht, … 

Mit Blick auf die Basiskonzepte im Fach Chemie, die seit geraumer Zeit in der Fachdidaktik in der Diskussion stehen und in aktuellen Lehrplänen Niederschlag gefunden haben, achten wir besonders auf das bewusste Fortentwickeln der Basiskonzept“ Chemische Reaktion“, „Struktur und Materie“ und „Energie“. 

Das PIN-Konzept 

Zum Ende der Schulzeit werden all die Fähigkeiten aus dem vorangegangenen Unterrichtsjahren genutzt, um in Anlehnung an das PIN-Konzept erste, aber sehr systematische Schritte in der organischen Chemie selbstständig zu unternehmen. Dabei ist exaktes Arbeiten und ein gewisses Maß an Kombinationsvermögen gefragt.

Erdkunde Jahrgang 5

In der Klasse 5 lernst du zum Beispiel, dich besser zu orientieren und verschiedene Karten zu lesen und zu erstellen. Nein, wir bringen keine Kartentricks bei, die beim Poker helfen. Vielmehr geht es um verschiedene Kartenarten, vom Stadtplan über verschiedene Atlaskarten bis hin zu einfachen Schulwegskizzen.

Der Atlas mit seinen vielen verschiedenen Karten rund um die Welt, gehört natürlich zu den wichtigsten Hilfsmitteln in Erdkunde. Nachdem du diesen näher kennengelernt hast, machst du in der Klasse 5 auch den „Atlas-Führerschein“.

Erdkunde beschränkt sich aber nicht nur auf Karten, sondern beschäftigt sich vor allem auch mit uns Menschen und wie wir in einzelnen Ländern und unter verschiedenen Lebensbedingungen leben.

In den ersten beiden Jahren wirst du insbesondere Deutschland näher kennenlernen: Von der Nordsee mit ihren Leuchttürmen bis hin zu den Alpen mit ihren Skigebieten. Von ländlichen Regionen mit vielen Dörfern und Feldern bis hin zu Industriezentren und Großstädten, wie hier bei uns im Ruhrgebiet.

Da heute viele Menschen nicht ihr ganzes Leben bisheriges Leben in Deutschland verbracht haben und aus vielen verschiedenen Ländern stammen, wirst du auch immer wieder einen Blick über den Tellerrand werfen können und mehr über andere Länder und Lebensgewohnheiten erfahren können. Sei es, wenn andere dir von ihrem Leben in einem anderen Land erzählen oder wenn du sogar selbst deine Erfahrungen und Erlebnisse schilderst.

Erdkunde Jahrgang 7 - 8

In den Klassen 7 und 8 treffen Extreme aufeinander. Wie sieht zum Beispiel der Alltag in der Nähe das Nordpols aus, wie leben Menschen in der Wüste oder Indianer im Regenwald? Und warum sieht es dort überall anders aus?

Wenn wir schon einen Blick auf so viele Regionen der Erde werfen und nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden suchen, dann geht es auch wieder um uns Menschen. Nicht überall kann man so gut leben, wie bei uns in Deutschland. Während du dich vielleicht schon ärgerst, wenn du mal das Geld für das Trinkpäckchen in der Pause vergessen hast, müssen Menschen in manchen Regionen Afrikas zum Beispiel kilometerweit laufen, um überhaupt an eine Wasserstelle zu kommen und kämpfen täglich gegen Hunger.

In der 7. Und 8. Klasse lernst du aber auch das Leben in Ländern wie Russland, China den USA oder Japan näher kennen und kannst es mit deinem Alltag hier bei uns vergleichen.

Nachdem du jetzt über Jahre schon das Leben an der Erdoberfläche betrachtet hast, wirfst du nun auch einen Blick ins Erdinnere, um zu klären, warum manche Regionen der Erde immer wieder von Erdbeben heimgesucht werden oder Vulkane ausbrechen und Zum Beispiel auch bei uns den Flugverkehr lahmlegen. 

Erdkunde Jahrgang 9 - 10

In den beiden letzten Schuljahren, wenn du bereits viele geographische Eindrücke über Länder und Regionen gesammelt hast, spielen immer mehr auch wirtschaftliche und politische Aspekte eine Rolle. So steht zum Beispiel unser Ruhrgebiet mit seiner Entwicklung vom Kohlenrevier zum modernen Dienstleistungszentrum auf dem Plan.

Neben der direkten Nachbarschaft geht es aber auch um großräumigere Themenbereiche, wie die Europäischen Union, Bevölkerungs- und Umweltprobleme oder den Welthandel und die Globalisierung, die gerade in dieser Zeit der langsamen Erholung von der Weltwirtschaftskrise, sehr aktuellen Bezug haben.

Nachdem du in den letzten Jahren viele Arbeitsweisen, sowohl in Erdkunde, als auch in anderen Fächern gelernt hast, wirst du diese gesammelten Kenntnisse in einem größeren Projekt zum Thema Raumanalyse einbringen können. Hierbei geht es darum, eine bestimmte Region unter verschiedenen Gesichtspunkten zu analysieren und dies in Form einer PC-Präsentation vorzustellen. 

Französisch in Klasse 6

Erste Fremdsprache ab Klasse 5 ist an allen Realschulen in NRW Englisch. Zum erweiterten Lernangebot der Realschule gehört eine zweite Fremdsprache ab Klasse 6.
In Klasse 6 nehmen alle Schülerinnen und Schüler am Unterricht in der zweiten Fremdsprache teil.
Während dieser Phase der Erprobung sind die Leistungen in der zweiten Fremdsprache nur positiv versetzungswirksam, d.h.
 
• gute Leistungen können nach den Bestimmungen der Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (APO-S I) zum Ausgleich einer Minderleistung in einem anderen Fach herangezogen werden,


• nicht ausreichende Leistungen werden in dieser Klasse bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt.
Französisch in Klasse 6 ist also ein ‚Schnupperkurs’: man kann die Sprache ‚testen’ und feststellen, wie man mit einer 2. Fremdsprache klar kommt.
 

Differenzierung ab Klasse 7

Am Ende der Klasse 6 heißt es nun, die richtige Entscheidung für die Klassen 7, 8, 9 und 10 zu treffen:
Weitermachen mit Französisch oder eine der Alternativen wählen?
Voraussetzungen
•    sprachliche Voraussetzungen:
- fundierte Grundlagen aus Klasse 6 (Beratung durch die Fachlehrerin)
- Fähigkeit, sprachliche Strukturen und Gesetzmäßigkeiten zu durchschauen (vgl. auch Englisch und Deutsch)
•    Arbeitshaltung:
- Anstrengungsbereitschaft, Fleiß
- regelmäßiges Arbeiten (zu Hause), auch Vokabellernen
- keine „Saisonarbeit“!
•    ideelle „Voraussetzungen“:
- sprachliches Interesse, Freude am Sprachenlernen
- kulturelles Interesse, Interesse für Land und Leute
 
Die endgültige Entscheidung muss letztlich jeder Schüler selbst zusammen mit den Eltern treffen (in Absprache mit dem Französisch-, aber auch mit dem Englisch- und Deutschlehrer).
Französisch ist ab Klasse 7 versetzungswirksam, wie jedes andere Fach und wird im Kursverband unterrichtet. Von Klasse 7 bis 10 wird Französisch in drei Wochenstunden unterrichtet.
 
 

 

    Anzahl der Klassenarbeiten

Klasse 7     

3 / 3

Klasse 8 

 2 / 3 oder 3 / 2

Klasse 9 und 10

2 / 2


Unterrichtsinhalte
•    Orientierung an den Richtlinien und Lehrplänen
•    Unterrichtswerk „Tous ensemble“, Klett-Verlag
•    Die Themenbereiche orientieren sich an der Lebenswirklichkeit der Schüler:
I.                  Paris (Familie, Schule, Stadtviertel, Freunde)
II.                 Le tour de France 1 (Sport, Reisen, Essen, zwischenmenschliche Beziehungen)
III.                Le tour de France 2 (Freizeit, Schüleraustausch, Zukunfts- und Berufspläne, Praktikum)
IV.                Le tour du monde (Zusammenleben mit anderen, Europa, Französisch in der Welt)
•    Grammatik und Strukturen, sowie landeskundliche Grundlagen sind in die Themenbereiche eingebettet; mehr und mehr wird authentisches Material benutzt.
•    Wortschatz: jeder Band umfasst ca. 400 neue Wörter, das bedeutet ca. 10-20 neue Wörter pro Schulwoche!
•    Lernkompetenzen: Hörverstehen und Leseverstehen, Sprechen und Schreiben werden gleichwertig trainiert.
 

Geschichte

An unserer Schule wird das Fach Geschichte in den Jahrgangsstufen 6-10 unterrichtet. Wir wollen – gemäß den Richtlinien – den Schüler/Innen die Kenntnis und Beurteilung menschlichen Handelns in der Zeit ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir einen Beitrag zur Förderung von Kompetenzen leisten, die das Verstehen der Wirklichkeit und die individuelle Mitwirkung in der Gesellschaft begünstigen können. Dabei geht es aber nicht um träges Geschichtswissen in Form von „Daten und Zahlen“, die – wie manch einer glaubt, im Geschichtsunterricht angeblich eine Hauptrolle spielen. Um eine Grundlage für die Entwicklung eines soliden Geschichtsbewusstseins zu schaffen, versuchen wir die Vermittlung von Geschichte für die Schüler/Innen möglichst anschaulich und lebendig zu gestalten. Hierbei unterstützt uns das Lehrwerk „Zeitreise“, das besonders viele kreative und handlungsorientierte Aufgaben bietet.
Außerdem spielen sowohl Exkursionen als auch Geschichtsprojekte eine große Rolle. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren viele geschichtsträchtige Orte besucht. Einige Ausflüge und Projekte möchten wir kurz vorstellen:
 
Klasse 6: Fahrt zum Archäologischen Park in Xanten sowie zum Römermuseum in Haltern Klasse 7: Besuch des Museums Schloss Wittingen, um einen Einblick in das mittelalterliche
                Leben am Hof zu bekommen.
Klasse 9: Projekt mit dem Stadtarchiv Gladbeck: "Vorstellen könnt ihr euch das nicht..",
                Briefe von der Front 1915-17 von einem Gladbecker Schüler im Rahmen einer
                Unterrichtsreihe zum Ersten Weltkrieg.  
 
Besonders interessierten Schüler/Innen der Klasse 10 ermöglichte das Projekt „Stolpersteine“ einen problemorientierten Zugriff auf die Geschichte. Sie konnten eigenständig Nachforschungen anstellen und dabei die Geschichte der Personen, denen die Stolpersteine gewidmet sind, rekonstruieren.
 
 

Kunst

Kunst an der WvS
An der Werner-von-Siemens Realschule wird Kunst in der Regel pro Jahrgang einstündig angeboten. Daneben existieren in unregelmäßigen Abständen außerunterrichtliche Projekte, oder Projekttage.
Im Kunstunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler theoretische Grundlagen über Farblehre, Bildaufbau, Stilepochen, Techniken, Kunstgattungen und bekannte Künstler.
In der Praxis erlangen sie Fertigkeiten in verschiedenen Techniken (Wasserfarben, Blei-, Bunt-, Filzstiften, Aquarell, Druckverfahren usw.), den Umgang mit unterschiedlichen Gattungen (Grafik, Malerei, Plastik, Architektur, Medien) und fertigen Bilder mit bestimmten Stilelementen (Impressionismus, Pop Art, Romantik, Surrealismus usw.).
Die Kinder sollen diverse Möglichkeiten kennenlernen, sich kreativ auszudrücken. Außerdem schärfen sie den Blick für die sie umgebende Schönheit und erwerben Kompetenzen, diese zu verbalisieren.
Geometrische Formen
 
 
Leistungsbewertung
Die Noten im Fach Kunst setzen sich aus 25 % Arbeitsverhalten und 75 % Produktion zusammen. Zum Arbeitsverhalten zählen mündliche Mitarbeit, Tests, Engagement im und außerhalb des Unterrichts. Die Bewertung der künstlerischen Produkte basieren auf Bewertungskriterien, die im Vorfeld besprochen werden. Zumeist werden die Mühe und Sorgfalt, die ein Schüler für sein Bild aufgewandt hat, mitberücksichtigt. 

Mint

MINT an der WvS hat nichts mit Kaugummi zu tun…

MINT steht für
Mathematik
Informatik
Naturwissenschaften und
Technik

MINT-Unterricht: Welche Themen werden behandelt?

In den MINT AGs beschäftigen die Kinder sich mit Themen und Projekten, für die im regulären Unterricht oft die Zeit fehlt: sie experimentieren, mikroskopieren, tüfteln, knobeln, sägen löten,… nehmen an Wettbe-werben teil oder suchen außerschulische Lernorte auf.

Zudem erhalten sie in Medienkunde eine Grundausbildung im Umgang mit dem PC, so dass sie kompetente Nutzer werden; sie werden in den Umgang mit LEGO-Robotern eingeführt und werden kindgerecht an systematisches Arbeiten herangeführt.

MINT-Unterricht: Wie geht es nach der Erprobungsstufe weiter?

Fortgeführt wird die Arbeit der Stufe 5/6 in den Stufen 7 – 10 in den Wahlpflichtkursen. Dort gibt es mit den Fächern Technik, Informatik und Biologie ein breites Angebot im MINT-Bereich.

Die Klasse selbst wird durch Besuche bei SIEMENS, BAYER oder naturwissenschaftlichen Museen und Einrichtungen auch nach der Stufe 6 besonders betreut.

Musik

Musik ist ein wesentlicher Bestandteil menschlichen Lebens und eine der Grundformen menschlicher Äußerung. Sie ist die Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird und führt Menschen zu einer Gemeinschaft zusammen.

Der Musikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern menschliche und musikalische Erlebnisse von bleibendem Wert, vermittelt Anregungen zu späteren musikalischen Aktivitäten und fördert Völker verbindendes Denken. Somit leistet er einen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und Erziehung.

Musikunterricht eignet sich für vielfältige Formen der Öffnung von Schule – Öffnung hin zu freieren Arbeitsformen, zu fachübergreifenden Arbeiten und Öffnung hin zur öffentlichen Kulturarbeit. Zur Gestaltung des Schullebens leisten der Musikunterricht und die musikalischen Arbeitsgemeinschaften wie Schulchor, Band, Schüler-Lehrer-Ensemble einen wesentlichen Beitrag. 

Im Musikunterricht der Werner-von-Siemens-Realschule sollen vor allem  Freude und Spaß an der Musik geweckt, musikalische Interessen gefördert und erweitert, sowie die musikalische Erlebnisfähigkeit entwickelt und erhalten werden.

In Verbindung mit musikalischer Praxis (alle Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit einem Instrument) erwerben die Schülerinnen und Schüler Sachkenntnisse und werden zu überlegten Urteilen und Wertungen befähigt.

Gemeinsames Musizieren, Umsetzen von Musik in Bewegung, Tanz, Szene oder Bild eröffnet bei unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unmittelbare Zugänge zu Musik und bietet die Möglichkeit, positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler einzuwirken. Der unterrichtliche Schwerpunkt musikalische Praxis eignet sich besonders zur Schulung und Ausbildung von Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und selbstbewusster Gestaltungsfähigkeit. Selbst musizieren stärkt im Unterricht Kreativität, Fantasie, Improvisationsfähigkeit und Probendisziplin.

Handlungsorientiertes und ganzheitliches Lernen stehen an der Werner-von-Siemens-Realschule an oberster Stelle. Ausgehend von der musikalischen Erfahrung arbeiten die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen:

  • Musik machen – singen, sprechen, Musizieren
  • Musik umsetzen in Bewegung, Tanz, Szene, Bild
  • Musik hören
  • Sich über Musik verständigen – Grundwissen  erwerben

Sozialwissenschaften

Die Werner-von-Siemens-Realschule hat seit fast 20 Jahren in der Differenzierung (Klassen 7 bis 10) den Schwerpunkt „Ökonomie“. Bei der Auswahl der Themen, die zur wirtschaftlichen Grundbildung im allgemeinbildenden Schulwesen gehören, muss größter Wert auf die wesentlichen Inhalte gelegt, zugleich aber eine Vorwegnahme von Elementen der ökonomischen Bildung der berufsbildenden Schulen vermieden werden.


Verbindlich sind im schuleigenen Lehrplan vor allem folgende Inhalte:
verschiedene Wirtschaftssysteme und –ordnungen im  Vergleich
Prinzipien des Wettbewerbs in der Sozialen Marktwirtschaft
die Bedeutung des Wachstums für Beschäftigung und Wohlstand
die gesellschaftliche und individuelle Bedeutung von Arbeit und Beruf
die Rolle des Verbrauchers in einer marktwirtschaftlichen Ordnung
die Bedeutung der Sektoren Haushalt, Unternehmen, Staat und Banken
die Bedeutung von Kapital, Eigentum, Vermögen, Gewinn
Standortfaktoren, Strukturwandel, Europäisierung und Globalisierung
der Wandel der beruflichen Anforderungen
die Grundzüge des Steuersystems, der Lohn- und Tarifpolitik; Probleme der Sozialversicherungen
die Grundzüge des Geld- und Zahlungsverkehrs


In methodischer Vielfalt wird Ökonomie interessant vermittelt. Neben dem herkömmlichen Unterricht gehören dazu eine Vielzahl anderer Lehr- und Lernformen wie Betriebserkundungen, Praktika, Planspiele, Fallstudien, Expertenbefragungen, Exkursionen, Arbeit mit Statistiken, Computersimulationen u.v.m. 

Ökonomie – wozu?
 Das Wort Ökonomie stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt soviel wie "Haus(halts)verwalter". Dabei beschäftigt sich die Ökonomie mit Fragen, die wir uns alle in dieser Art schon gestellt haben, wie zum Beispiel: 
Was passiert eigentlich in der Wirtschaft?
Warum gibt es Handys umsonst?
Warum sind Menschen oder Staaten reich, andere aber arm?
Warum gehen die Preise mal rauf, mal runter?
Warum finden nicht alle Leute Arbeit?
Warum wollen alle Geld haben?
Wie viele Brötchen und Kuchen muss der Bäcker täglich backen?
Warum reicht mein Taschengeld nie aus?
...
 Im Fach Ökonomie erhalt man die Befähigung, gesellschaftliche Trends in ihren wirtschaftlichen Ursachen und Auswirkungen hinterfragen zu können und wird somit auf die beruflichen Aufgaben der Zukunft vorbereitet. 

Politik

Politik

In allen Jahrgängen unserer Schule wird das Fach Politik 1-2 Stunden die Woche erteilt. Kern des Unterrichtes ist es, unsere Schülerinnen und Schüler auf die anspruchsvolle Rolle des „mündigen Bürgers in der Gesellschaft von Morgen“ vorzubereiten (vgl. Kernlehrpläne für die Realschule in NRW Politik, Düsseldorf 2010, S. 7ff).

Dafür erwerben die Kinder im Unterricht verschiedene Kompetenzen (Fähigkeiten) in folgenden Themenbereichen:

 

Jahrgang

Kontextthemen

Inhaltsfelder

außerschulische/ außerunterrichtliche Zugänge

5

 

 

Beispiele:

 

Mitbestimmung und Mitgestaltung in der Schule:
 

Wie kann ich an meiner neuen Schule mitbestimmen, was kann ich gestalten?

Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie (IF1)
 

  • Formen politischer Beteiligung, Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen
  • Konflikte im Alltag
 
 
  • Klassenrat: Einführung in der Klasse
  • Streitschlichter: kennenlernen, mitmachen
 

 

Vom richtigen Umgang mit Geld:

 

Tipps und Tricks für den Familieneinkauf im Supermarkt

Grundlagen des Wirtschaftens (IF2)

 

  • Junge Menschen in der Konsumgesellschaft

 

 
  • Supermarkt - Erkundung
 

 

Umweltgerechtes Verhalten:

 

Wir üben umweltgerechtes Verhalten -  unser täglich Müll

Ökologische Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
(IF 3)
 

  • Folgen des eigenen Handelns
  • „der Müllweg“: Was passiert eigentlich mit dem Müll?
  • Aktionen für die Umwelt
 
 
  • Besuch Müllverbrennungs­anlage
  • Expertenbesuch: Müllabfuhr der Stadt Gladbeck
 

 

Zusammenleben in der Familie

Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen und globalisierten Gesellschaft (IF 4)
 

  • Familie im Wandel der Zeit
  • Formen des Zusammenlebens
  • Aufgabenverteilung in der Familie
  • Konflikte in der Familie lösen
     
 

 

Links:

www.hanisauland.de

www.tivi.de

www.blinde-kuh.de

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Unsere Stadt und unsere Schule – Schwerpunkt Müllvermeidung an der WvS

 

Ökologische Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
(IF 3)

  • Nachhaltigkeit gesellschaftlichen Handelns sowie ökologische Herausforderungen im privaten und wirtschaftlichen Bereich (IF 1)
  • Konflikte im Alltag (IF 1)
 
 
  • Projekt Müllvermeidung
 

 

Gladbeck, meine Stadt

(Kommunale Mitbestimmung)

Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie (IF 1)

 

  • Beziehungen zwischen Politik und Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler
 
 
  • Besuch Rathaus
 

 

Kinderarmut in der Welt

Einkommen, Verteilung und soziale Sicherheit im Wandel der globalisierten Gesellschaft (IF 6 und 8)

 

  • Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen in Industrie- und Entwicklungsländern im Vergleich (IF 4)
 

 

 

Medien

 

  • Was bedeuten für uns Medien?
 

Die Rolle der Medien in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (IF 5)

 

  • Medien als Informations- und Kommunikationsmittel mit Wirkung auf Politik und Gesellschaft.
  • Risiken und Grenzen der Medien.
 

 

Links:

www.hanisauland.de

www.tivi.de 

www.blinde-kuh.de

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Wer bestimmt im Staat?

Demokratische Institutionen und ihr Zusammenwirken

 

  • Wahlen und Parlamentarismus
  • Wie „geht“ Wählen?
  • Wie kann ich mitbestimmen?
 
 
  • Besuch: Jugendbeirat der Stadt Gladbeck
 

 

Unser Geld der EURO

 

Entwicklung zum EURO

 

 

 

Mein Platz in unserer Gesellschaft

 

Identität und Lebensgestaltung in globalisierten Welt

 

  • Fremdbestimmung und Selbstbestimmung
  • Gruppendruck
 
  • Zusammenleben verschiedenerer Kulturen  
 

 

 

Der sichere Umgang mit Internet

 

Die Rolle der Medien in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

  • Internet als Kommunikations- und Informationsmittel
 

 

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Was geht mich der Regenwald an?

 

Ökonomische Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (IF8)

 

  • Quantitatives versus qualitatives Wachstum, das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens.
  • Ursachen und globale Aspekte ökologischer Krisen sowie mögliche Zukunftsszenarien. (IF 8)
 

 

 

Wie hängen Angebot, Nachfrage und Preis zusammen?

 

Grundlagen des Wirtschaften und Wirtschaftsgeschehens (IF7)

 

  • wirtschaftliches und unternehmerisches Handeln (IF7)
 

 

 

Wandel der Arbeitswelt- wo stehe ich?

 

Beruf und Arbeitswelt (IF10)

  • Anforderungen im Beruf, Potentialvermittlung hinsichtlich der eigenen Interessen und Fähigkeiten. (IF10/S1)
  • Vorbereitung  auf Praktikum (IF10/S2)
 
 
  • Potentialanalyse
  • Tages-Praktikum (2 Tage)
 

 

Welche Verantwortung haben die Medien?

 

Die Rolle und Verantwortung  der Medien in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. (IF5 und 6)

 

 

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Europa – was hat das mit mir zu tun?

Europäische und internationale Politik im Zeitalter der Globalisierung (IF 11)

Identität und Lebensgestaltung in der modernen und globalisierten Gesellschaft (IF 12)

 
  • Europa-Workshop (Tagesworkshop)
 

 

Erste Eindrücke der Berufs- und Arbeitswelt

 

Beruf und Arbeitswelt (IF 10): Vorbereitung aus Praktikum, Ausbildung bzw. Fortsetzung der schulischen Qualifizierung

 

Identität und Lebensgestaltung in der modernen und globalisierten Gesellschaft (IF 12):
Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Erwartungen

 
  • Betriebspraktikum (3 Wochen)
 

 

Sozialstaat – betrifft mich!?

 

Einkommen, Verteilung und soziale Sicherung (IF 9)

  • der Sozialstaat
     

Identität und Lebensgestaltung in der modernen und globalisierten Gesellschaft (IF 12)

 

  • soziale Marktwirtschaft und ihre Herausforderungen durch die Globalisierung

 

 

Links:

www.europa.eu

www.europa.de

www.bpb.de

www.helles-koepchen.de

www.heute.de

www.bmas.de

www.sozialpolitik-aktuell.de

www.tagesschau.de

www.deutsche-sozialversicherung.de

10

 

 

 

 

Bewerbung geschrieben – und nun?!

Beruf und Arbeitswelt (IF 10)

Identität und Lebensgestaltung in der modernen und globalisierten Gesellschaft (IF 12)

 

 
  • Einstellungstest
  • Expertenbesuch: Vorstellungsge­spräche durchführen
 

 

Eine wehrhafte Demokratie hält Extremismus stand

Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie (IF 6)

 

Identität und Lebensgestaltung in der modernen und globalisierten Gesellschaft (IF 12)

 

Die Rolle der Medien in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (IF 5)

 
  • Expertenbesuch: Polizei u.a.
 

 

Was heißt eigentlich Mediendemokratie!?

Medien als Informations- und Kommunikationsmittel (IF 5)

 

politische und soziale Auswirkungen neuer Medien (u.a. globale Vernetzung und die Rolle der Medien) (IF 5)

 

Links:

www.andi.de

www.bpb.de

www.planet-schule.de

www.antidiskrimminierungsstelle.de (Bundesamt)

www.mobim.info

 

POLITIK ist ein so genanntes mündliches Fach und es werden keine Klassenarbeiten geschrieben. Die Zeugnisnote setzt sich neben der allgemeinen mündlichen Mitarbeit aus kurzen schriftlichen und/oder mündlichen  Leistungsüberprüfungen (i.d.R. ein Test im Halbjahr), der Beteiligung an Gruppenprozessen wie zum Beispiel das Erstellen von Wandplakaten und Lerntagebüchern, der Heftführung und dem Vortragen von Kurzreferaten zusammen.

 

Philososphie

 
Pro Jahrgang (außer in der Erprobungsstufe) werde ich 6 Unterrichtsreihen aufführen. In jedem Jahrgang sollte noch Raum sein für Fragestellungen, die sich aus dem Schulalltag oder aus aktuellen Ereignissen ergeben (Zeitung!).
 
Da in der Erprobungsstufe „Konfliktmanagement“ einen großen Raum einnimmt und einnehmen sollte, wird in den Stufen 5 und 6 der Umgang mit Konflikten
und den eigenen Gefühlen immer wieder eine Rolle spielen und das Fach PP bietet die Möglichkeit, sich damit auf einer Ebene auseinanderzusetzen, die
über die rein situative, pragmatische Behandlung von Streitigkeiten hinausgeht.
Daher ergeben sich hier nicht pro Jahrgang 6 unterschiedliche Unterrichtsvorhaben.
Das Lehrwerk philopraktisch 1 hält durch die Texte zu den Fragenkreisen 2 (Die Frage nach dem Anderen) und 3 (Die Frage nach dem guten Handeln) und 4 (Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft) eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten bereit, um im Fach PP flexibel auf Alltagssituationen in der Erprobungsstufe einzugehen. Diese Möglichkeit sollte offen gehalten werden.
Da wir an der WvS als Lehrwerk „philopraktisch“ (1 – 3) zur Verfügung haben, beziehen sich die Unterrichtsvorhaben größtenteils auf dieses Werk. Allerdings
sollten auch andere Lehrwerke bzw. Medien einbezogen werden können, was jeweils unter dem Unterrichtsvorhaben vermerkt worden ist.
Einen Kernlehrplan, der sich an den Kompetenzbereichen orientiert, gibt es für das Fach PP bisher nicht.
 
Das Fach „Praktische Philosophie“ zielt darauf ab, „Hilfestellungen zu einem eigenständigen , ´besseren` Urteilen, Handeln und Leben zu geben.“ (PP in NRW, Schule in NRW Nr. 9038, S. 78) Über die Vermittlung von Wert- und Sinnfragen soll die Reflexions-, Empathie- und Urteilsfähigkeit der Schüler gefördert werden. „Das Nachdenken über Praxis wird dabei zur Praxis des
Nachdenkens.“ (ebd. S.78) Dies führt – im Idealfall – zur Fähigkeit, eigenständig über ethische Fragen nachdenken zu können und begründete Antworten
finden zu können, als Voraussetzung für soziale Kompetenz.
 
Als Denkmethoden werden 5 Methoden aufgeführt:
1.     phänomenolog. Methode, d.h. von (Alltags-)erfahrungen ausgehend beschreiben
 
2.     hermeneut. Methode, d.h. Deutungsmuster reflektieren
 
3.     analyt. Methode, d.h. Prämissen, Definitionen prüfen, Widersprüche aufdecken
 
4.     dialekt. Methode, d.h. Pro/Contra diskutieren
 
5.     intuitiv-kreative Methode, d.h. Einfälle erproben, Gedankenexperimente
 
Die philosophischen Denkmethoden lassen sich in unterschiedlichen allgemeinen Unterrichtsmethoden und –medien realisieren. Dabei profitiert
das Fach ausdrücklich von anderen Fach-Methodiken, z.B. vom Deutschunterricht. (vgl. ebd., S. 87)
 
Der Einsatz nicht-philosophischer Texte ist möglich (Märchen, Fabeln, Lieder, Filme, Zeitungsartikel, Anzeigen etc)
 
 
 
Die Denkmethoden lassen sich in drei Phasen (Prozess-Stufen) gliedern entsprechend der generellen Zielsetzung des Faches, der Förderung
selbsttätigen Lernens als zunehmende Differenziertheit (statt Vermittlung
fertiger Antworten).
 
1.     Wahrnehmen, Erfahren, in Frage stellen (auch nichtverbale Formen des Wahrnehmens wie Bilder malen)
 
2.     Reflektieren und Urteilen (auch Textlektüre, Referate), das Wahrnehmen
als Interpretation von Wirklichkeit erkennen und hinterfragen
 
3.     Das Tun und Lassen als Ziel des Wahrnehmens und Urteilens, die Differenz von Einsicht und Handeln thematisieren und sich anstecken
     lassen von neuen Ideen und selber neue entwickeln
 

Sport

Sportfest
Das Sportfest findet jährlich im Mai/Juni im Wittringer Stadion für die Schüler der ganzen Schule statt. Es wird ein Leichathletik-Dreikampf mit den Disziplinen Werfen, Laufen und Springen durchgeführt. Neben Ehren-, Sieger- und Teilnehmerurkunden werden auch Urkunden an die 3 besten Leichtathleten jedes Jahrganges ausgegeben.         


Sponsorenlauf
Alle 3 Jahre findet ein Sponsorenlauf statt. Dieser wird in das Sportfest integriert. Bei dem Sponsorenlauf suchen sich die Schüler Sponsoren aus dem Bekannten-/ Verwandtenkreis oder aus Unternehmen, die je gelaufene Runde Geld spenden. Der Erlös geht zum einen an wohltätige Organisationen (zum Beispiel an das Friedensdorf Oberhausen) und zum anderen verbleibt er an der Schule um größere Anschaffungen tätigen zu können.                  


Schulinterne Wettkämpfe
 In den Jahrgangsstufen 5, 7, 9 und 10 finden schulinterne Wettkämpfe statt. Während die Klassen der Jahrgangsstufe 5 sich in verschiedenen Schwimmdisziplinen messen, veranstaltet die Jahrgangsstufe 9 ein Volleyballturnier und die Jahrgangsstufe 10 ein Fußballturnier.                           


Skifahrt
Seit Jahrzehnten fährt die Werner-von-Siemens-Realschule jährlich mit der Jahrgangsstufe 8 zum Skifahren, seit 1995 Jahren nun nach Obertauern. Unsere Unterkunft ist die Felseralm , ein Jugendsporthotel, das wunderschön am Rande von Obertauern liegt. Die Felseralm ermöglicht eine angenehme Unterbringung und die Gestaltung eines abwechslungsreichen Abendprogramms (Sport in der Sporthalle, Tischtennisturniere, Eisstockschießen, Rodeln, Videogucken, Karaoke singen, Spielabende … . Jeden Tag bringt ein Bus die Schulklassen in das nahe Skigebiet, welches sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene Skifahrer vielfältige Möglichkeiten bietet.                  

Arbeitsgemeinschaften
Arbeitsgemeinschaften im Bereich Sport werden von Lehrern und Sporthelfern unserer Schule durchgeführt. Das Angebot der Arbeitsgemeinschaften variiert von Schuljahr zu Schuljahr und ist von der Interessenslage der Schüler, der Lehrerkapazitäten und der Hallenkapazitäten abhängig.
Eine Sporthelferausbildung wird seit dem Schuljahr 2008/2009 für die Jahrgangsstufe 8 an der Schule angeboten. Die Schüler können in einer Arbeitsgemeinschaft eine Lizenz erwerben, die vom Landessportbund ausgestellt wird. Sie entspricht dem Gruppenhelferschein und ermöglicht ihnen den Einsatz im Verein als Gruppenhelfer. Einsatzmöglichkeiten in der Schule sind die Durchführung von Arbeitsgemeinschaften, das Anleiten von Pausensport und die Unterstützung bei Sport- und Spielfesten an der Schule.
         

Pausensport
Der Pausensport wird von den Sporthelfern unserer Schule angeleitet. Er richtet sich an die Schüler der Unterstufe. Hinter der Pausenhalle werden in den ersten beiden großen Pausen Spielmaterialien ausgegeben und Spiele initiiert.

Technik

Der Technikunterricht ist durch eine hohe Handlungs- bzw. Praxisorientierung gekennzeichnet (Experimente, Versuche, handwerkliche Tätigkeiten, Betriebsbesuche etc.). Grundlegendes Wissen und Interesse in den Fächern Physik, Chemie, Mathematik und „Informatik“ sollte jedoch bei einer Wahl des Faches Technik berücksichtigt werden. 

Arbeit und Produktion

  • Die Werkstoffe Holz, Metall und Kunststoff  bearbeiten.

Beispiele:

  • Planung und Herstellung von Werkzeugtragen
  • Planung und Herstellung eines CD-Ständers

Versorgung und Entsorgung 

Beispiele:

  • Energie- und Wasserversorgung im Haushalt
  • Aufbau einer Stromverteilung auf ein Montagebrett

Transport und Verkehr 

Beispiele:

  • Brückenkonstruktionen aus Papier
  • Bau eines Heißluftballons
  • Bau von Flugzeugmodellen

Energie und Maschine 

Beispiele:

  • Verschiedene Motoren
  • Nutzung der Sonnenenergie durch Solarzellen
  • Getriebelehre

Information und Kommunikation 

Beispiele:

  • Übertragung von Signalen (Morsealphabet, Telefon, Computer)
  • Speicherung von Signalen (Bau von Alarmanlagen u. Lichtschranken)

Automation 

Beispiele:

  • Ampelsteuerung selber entwerfen und aufbauen
  • Nutzung von Industrierobotern

 

Informatik

Informatische Bildung wird an der WvS groß geschrieben!

Ab Klasse 5 haben die Schülerinnen und Schüler eine Stunde Medienkunde pro Woche. In diesem Fach lernen sie

  • die Grundlagen eines Computers (Hardware, Software, Nutzung)
  • grundlegende Kenntnisse in verschiedenen Programmen (Paint, Word, Powerpoint)
  • die richtige Umgangsweise mit elektronischen Geräten
  • wichtige Kenntnisse über das Recht an eigene Daten (Einstieg in den Datenschutz)
  • Nutzungsweisen von sozialen Medien

Ab Klasse 7 kann Informatik als WP Fach gewählt dabei. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler folgende Bereiche vertiefend kennen:

  • Dateiverwaltung am PC (Ordnerstrukturen, Verwendung von externen Datenträgern)
  • Office richtig nutzen
  • Datenschutz
  • erste Programmierungen in verschiedenen Bereichen
  • u.v.m.